Energieprogramm „Ländlicher Energiemix“

Grundidee

Mit modernster Technik zurück zu den Energiequellen der Vorfahren


Unsere Vorfahren haben ihre Existenz vor über 2 Jahrhunderten ausschließlich auf der Grundlage der lokalen, regenerativen Energiequellen aufgebaut: Wind und Wasser wurden zum Mahlen genutzt (Wind- bzw. Wassermühlen), Holz spendete Wärme, die Sonne wurde vielfältig zur direkten Trocknung genutzt und die Biomasse hat für Mobilität gesorgt (z. B. Futter für Pferde).

Mit der Erschließung der fossilen Energiequellen vor gut 2 Jahrhunderten begann die Lösung aus der Abhängigkeit von den oft mühseligen lokalen, regenerativen Energiequellen. Heute hat das alltägliche Leben in unseren Dörfern fast nichts mehr mit den lokalen Energiequellen zu tun.

Mit der Energiewende müssen wir uns nun wieder mittel- bis langfristig von den nur begrenzt verfügbaren fossilen Energieträgern verabschieden. Es bleibt uns keine andere Wahl: wir müssen wieder zurück zur Nutzung der regenerativen Energiequellen, auf die bereits unsere Vorfahren angewiesen waren. Es gibt nur einen entscheidenden Unterschied: wir haben in den vergangen 2 Jahrhunderten technische Möglichkeiten entwickelt, diese Quellen hoch effektiv zu nutzen.

Große Chancen für den ländlichen Raum

Dieser Weg „zurück zu den Energiequellen der Vorfahren“ bietet dem ländlichen Raum große Chancen – aber nur dann, wenn die zukünftige Energieerzeugung und -versorgung auf die Bedürfnisse des ländlichen Raumes ausgerichtet ist und konsequent als „ländlicher Energiemix“ dezentral organisiert wird.




Die Energiewende im Spiegel der 2500-jährigen Kulturgeschichte des St. Wendeler Land
Historische Wasserkraftnutzung - Mühlrad an der Johann-Adams-Mühle in Tholey
Turbine Wasserwerk Nonnweiler Stausee
Historische Windmühle
Windkraftanlage bei Freisen
Windpark Freisen
Windpark Freisen
Traditionelle Brennholznutzung
Energiezentrale auf dem Wendelinushof
Biogasanlage Wendelinushof