Kulturlandschaftsinitiative
St. Wendeler Land e.V.

Wendelinushof
66606 St. Wendel

Telefon: 0 68 51 / 93 74 34
Telefax: 0 68 51 / 93 74 14

E-Mail-Adresse: mail@kulani.de

Partnerschaft für Demokratie Landkreis Sankt Wendel

Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen – das sind die Ziele des Bundesprogramms „Partnerschaft für Demokratie“ (PfD), einem Bestandteil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Kommunen sind dabei Träger der Partnerschaften für Demokratie. Somit wird mit einer PfD auf kommunaler Ebene zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie, Vielfalt und gegen Extremismus gestärkt.

Der Landkreis Sankt Wendel nimmt seit August 2021 am PfD-Programm teil. Über die PfD Landkreis Sankt Wendel haben gemeinnützige Träger und Institutionen die Möglichkeit, Fördermittel für Einzelprojekte zu beantragen. Dazu muss der Schwerpunkt der Projekte auf demokratischem Zusammenleben, Vielfalt und Toleranz, Zusammenhalt oder dem Engagement gegen Diskriminierung und Extremismus liegen.

Weitere Informationen: https://pfd.landkreis-st-wendel.de

 

Verband der Kreisimker stellt neue Wildbienenausstellung vor

Am Donnerstag, 28. Oktober 2021 stellte der Kreisvorsitzende der Imker im Landkreis St. Wendel e.V., Karl-Heinz Seegmüller, die mit finanzieller Unterstützung des Landkreises St. Wendel, der Sparkassenstiftung und der Wendelinus Stiftung neu erworbene Wanderausstellung „Wildbienen“ in den Räumlichkeiten der KuLanI auf dem Wendelinushof in St. Wendel vor.
Im Beisein des Landrats Herrn Udo Recktenwald, von Herrn Klaus-Dieter Schmitt (Sparkassenstiftung) und Frau Nadine Gramlich (Wendelinusstiftung), interessierten Imkerinnen und Imkern, Lehrpersonal sowie weiteren Wildbienenfreunden schilderte Seegmüller, wie die Wanderausstellung ihren Weg von Rottenburg am Neckar in den Landkreis St. Wendel und somit in den Besitz des Verbandes der Imker fand.
Meinrad Lohmüller, Initiator und Autor dieser Ausstellung, sei seit über 30 Jahren im Wildbienenschutz in Baden-Württemberg aktiv und habe diese Ausstellung gemeinsam mit schwäbischen Fachleuten dort sehr erfolgreich für die Naturschutzbildung eingesetzt. Lohmüller sei auf das von Imkerpaten des Kreisverbandes betreute Gemeinschaftsprojekt „Bienen in Grund und Förderschulen“ aufmerksam geworden, habe den Kontakt gesucht und die Ausstellung als inhaltliche Weiterführung dem Verband angeboten. Da die Imker sich nicht nur um ihre Honigbienen, sondern auch um deren „wilden Verwandten“ bekümmerten, habe der Kreisverband der Imker nicht nein sagen können, und nachdem die Finanzierung geklärt war, habe man die Ausstellung von Rottenburg ins Sankt Wendeler Land holen können.
Viele Menschen verwechseln Honig- und Wildbienen und befürchten, dass Wildbienen auch „stechen“ – dies stimmt allerdings nicht. Vielmehr haben die kleinen Insekten wichtige Funktionen im Naturhaushalt und für die Bestäubung von vielen Kultur- und Wildpflanzen. Im Gegensatz zu Honigbienen leben die meisten Wildbienen solitär - als „Einsiedler“. In Deutschland gibt es rund 580 Wildbienenarten, doch der Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten wird knapp. Es fehlt an Nahrung – geeignete Blühpflanzen als Nahrungsquellen finden sich immer seltener - und ebenso an Nistmöglichkeiten: viele Wildbienenarten graben ihre Brutröhren in offene Bodenstellen, andere brauchen hohle Stängel oder wurmstichiges Holz oder leere Schneckenhäuser. Doch wo finden unsere Wildbienenarten noch solche Bedingungen vor?
16 informativ und mit vielen Fotos ansprechend gestaltete Stelltafeln erläutern Ansprüche und Leben verschiedener Wildbienenarten, darunter auch Hummeln und Hornissen, zahlreiche Exponate zum Thema „artgerechte und erprobte Nisthilfen“ bzw. Aufklärung über „nicht geeignete Nisthilfen“ geben Praxisanregungen für Schulprojekte, aber auch für den eigenen Garten.
Landrat Recktenwald betonte das große Engagement für den Erhalt von Biodiversität im Lebensraum der Honig- aber auch der Wildbienen. Der Landkreis arbeite gemeinsam mit den Imkern sehr erfolgreich in mehreren Projekten, unter anderem auch im „Naturstadtprojekt“ Wildbienenschulen im Landkreis St. Wendel, wofür die Ausstellung sehr gut eingesetzt werden könne.
Die Ausstellung ist weiterhin interessant für alle Insektenfreunde und Naturinteressierte, die sich im Insektenschutz engagieren möchten und z. B. auch in ihrem eigenen Garten oder in ihrer Gemeinde eine Aktion für Wildbienenschutz starten wollen. Nicht jede Nisthilfe, die im Handel erhältlich ist, erfüllt ihre Funktion - die Ausstellung zeigt, was hier zu beachten ist.
Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten der KuLanI-Geschäftsstelle besucht werden.
Sie steht interessierten Schulen und Gruppen im Landkreis St.Wendel zur Verfügung und kann – praktisch verstaut in einem Zweiachs-Anhänger – ausgeliehen werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim 1. Vorsitzenden der Imker im Landkreis St. Wendel, Karl-Heinz Seegmüller unter seemuekh@gmail.com

 

Bürger gestalten ihre Region

Einladung zur Beteiligung an der Erstellung der neuen "Lokalen Entwicklungsstrategie"

Gute Nachrichten für das St. Wendeler Land - die KuLanI kann sich für eine weitere Förderperiode im LEADER-Programm bewerben. Und das Gute daran: Es steht viel mehr Geld zur Verfügung als bisher.

Die Verhandlungen der Agrarministerkonferenz Ende März 2021 brachten für das Saarland ein sehr erfreuliches Ergebnis: Für den saarländischen Entwicklungsplan zur Förderung des ländlichen Raumes (SEPL) stehen mehr als doppelt soviele Finanzmittel zur Verfügung als in der vergangenen Förderperiode. Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost fordert daher alle vier bisherigen saarländischen LEADER-Gruppen incl. einer neuen Region "Primsbogen"  dazu auf sich mit entsprechenden Konzepten (man spricht hier von "Lokalen Entwicklungsstratgien" (LES)) zu bewerben. "Bei ausreichender Qualität der Bewerbungskonzepte können alle fünf Regionen mit bis zu 3,0 Mio € für den Zeitraum 2023-2027 gefördert werden".

Dies stellt für die KuLanI erneut eine große Chance dar ihre bisherige Arbeit fortzusetzen. Gleichzeitig ist damit die Verpflichtung verbunden, einen guten Bewerbungsprozess mit Bürgerbeteiligung zu organisieren. Am 14. Sptember 2021 wollen wir diesen Prozess offiziell starten.

Deshalb laden wir alle Bürgerinnen und Bürger des St. Wendeler Landes dazu ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Dieser Beteiligungsprozess beginnt mit der Auftaktveranstaltung am 14.04.2021 und wird bis in den Frühsommer 2022 dauern. Während dieser Zeit haben alle bisherigen und auch alle neuen Akteure Zeit ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Dabei steht die konsequente qualitative Weiterentwicklung des bisherigen Konzeptes im Vordergrund. Die 4 Handlungsprogramme "Lokalwarenmarkt - Energieprogramm - Kulturprogramm und Bildungsprogramm" und die Querschnittsaufgabe "Nationalpark" werden den Herausforderungen der Zeit (Klimawandel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, usw.) gerecht werden müssen.

Im Rahmen von Themenworkshops (analog der 4 Handlungsprogramme) , Befragungen und weiteren Beteiligungsformaten werden wir mit Ihnen diese neue Strategie entwickeln.

Förderung für Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Auch in 2021 stehen wieder zusätzliche Gelder für die ländliche Entwicklung aus dem Sonderrahmenplan der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes stellt dem Sankt Wendeler Land über den Sonderrahmenplan der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Förderbereich Integrierte ländliche Entwicklung von 2019 - 2023 jährlich ein sogenanntes „Regionalbudget“ für die Umsetzung von Kleinprojekten vor Ort zur Verfügung. Das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) finanzierte Regionalbudget in Höhe von rund 167.000 € für das Jahr 2021 kann im Landkreis St. Wendel für kleinere Projekte genutzt werden. Diese Projekte können mit bis zu 16.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen in 2021 vollständig umgesetzt und abgewickelt werden. Die Prüfung und Genehmigung der Projektanträge erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und der noch zur Verfügung stehenden Mittel. Die hierbei zur Anwendung kommenden Fördersätze sind zum einen abhängig von der Art des Antragstellers und zum anderen von der Art des geplanten Vorhabens.

  • Kommunen und gemeinnützige Institutionen:         bis zu 80%
  • Andere private Antragsteller:                          max. 45% - 75%

Da sich die Projektideen inhaltlich in der Lokalen Entwicklungsstrategie des LEADER-Programmes der KuLanI wiederfinden müssen, sollte vorab geprüft werden, ob es einem oder mehrerer der nachstehend aufgeführten Themenfeldern zugeordnet werden kann:

  • BildungsNetzwerk St. Wendeler Land
  • Kulturgeschichte St. Wendeler Land STEINREICH
  • Lokalwarenmarkt St. Wendeler Land
  • Ländlicher Energiemix St. Wendeler Land

Eine detaillierte Beschreibung der oben genannten Handlungsfelder kann der Lokalen Entwicklungsstrategie auf der Internetseite der KuLanI entnommen werden (https://www.kulani.de/foerderprogramme/leader/was-ist-leader).

Das Regionalbudget wird von dem Regionalentwicklungsverein
„KulturLandschaftsInitiative Sankt Wendeler Land e.V.“ (KuLanI) mit Sitz auf dem Wendelinushof verwaltet. Die Entscheidung über die Förderung eines Projektes erfolgt durch ein eigens dazu einberufenen Gremiums, welches mit kommunalen und WiSo-Partnern (Wirtschaft und Soziales) aus dem St. Wendeler Land besetzt ist.  

Der 3. Projektaufruf endet am 01. Juli 2021

Sie haben eine gute Idee, dann sprechen Sie uns an!

Das Regionalmanagement der KuLanI berät Antragsteller und Interessenten bei allen Fragen rund um die Antragstellung. Beratungstermine können telefonisch unter (06851) 937-434 oder per Email an mail@kulani.de vereinbart werden.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite www.kulani.de.

25 Jahre KuLanI - Spuren im St. Wendeler Land

Hier finden Sie die Broschüre "25 Jahre KuLanI - Spuren im St. Wendeler Land".

 

1. Projektaufruf 2021

Förderung von Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Förderung für Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stehen auch in 2021 wieder zusätzliche Gelder für die ländliche Entwicklung aus dem Sonderrahmenplan der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserungder Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes dem Sankt Wendeler Land über den Sonderrahmenplan der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Förderbereich Integrierte ländliche  Entwicklung von 2019 - 2023 jährlich ein sogenanntes „Regionalbudget“ für die Umsetzung von Kleinprojekten vor Ort zur Verfügung. Das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) finanzierte Regionalbudget in Höhe von rund 167.000 € für das Jahr 2020 kann im Landkreis St. Wendel für kleinere Projekte genutzt werden. Diese Projekte können mit bis zu 16.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen in 2021 vollständig umgesetzt und abgewickelt werden. Die Prüfung und Genehmigung der Projektanträge erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und der noch zur Verfügung stehenden Mittel. Die hierbei zur Anwendung kommenden Fördersätze sind zum einen abhängig von der Art des Antragstellers und zum anderen von der Art des geplanten Vorhabens.

Den Projektaufruf finden Sie hier.

1. Projektaufruf 2021 GAK Regionalbudget

Förderung für Kleinprojekte der ländlichen Entwicklung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stehen auch in 2021 stehen wieder zusätzliche Gelder für die ländliche Entwicklung aus dem Sonderrahmenplan der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserungder Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ zur Verfügung

Unter dem Vorbehalt der Mittelgewährung stellt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes dem Sankt Wendeler Land über den Sonderrahmenplan der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, Förderbereich Integrierte ländliche  Entwicklung von 2019 - 2021 jährlich ein sogenanntes „Regionalbudget“ für die Umsetzung von Kleinprojekten vor Ort zur Verfügung. Das von Bund, Land und der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI) finanzierte Regionalbudget in Höhe von rund 167.000 € für das Jahr 2020 kann im Landkreis St. Wendel für kleinere Projekte genutzt werden. Diese Projekte können mit bis zu 16.000 € gefördert werden. Diese Projekte müssen in 2020 vollständig umgesetzt und abgewickelt werden. Die Prüfung und Genehmigung der Projektanträge erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und der noch zur Verfügung stehenden Mittel. Die hierbei zur Anwendung kommenden Fördersätze sind zum einen abhängig von der Art des Antragstellers und zum anderen von der Art des geplanten Vorhabens.

 

  • Kommunen und gemeinnützige Institutionen:         bis zu 80%
  • Andere private Antragsteller:                        max. 45% - 75%

Da sich die Projektideen inhaltlich in der Lokalen Entwicklungsstrategie des LEADER-Programmes der KuLanI wiederfinden müssen, sollte vorab geprüft werden, ob es einem oder mehrerer der nachstehend aufgeführten Themenfeldern zugeordnet werden kann:

  • BildungsNetzwerk St. Wendeler Land
  • Kulturgeschichte St. Wendeler Land STEINREICH
  • Lokalwarenmarkt St. Wendeler Land
  • Ländlicher Energiemix St. Wendeler Land

Eine detaillierte Beschreibung der oben genannten Handlungsfelder kann der Lokalen Entwicklungsstrategie auf der Internetseite der KuLanI entnommen werden (https://www.kulani.de/foerderprogramme/leader/was-ist-leader).

Das Regionalbudget wird von dem Regionalentwicklungsverein
„KulturLandschaftsInitiative Sankt Wendeler Land e.V.“ (KuLanI) mit Sitz auf dem Wendelinushof verwaltet. Die Entscheidung über die Förderung eines Projektes erfolgt durch ein eigens dazu einberufenen Gremiums, welches mit kommunalen und WiSo-Partnern (Wirtschaft und Soziales) aus dem St. Wendeler Land besetzt ist.  

 

Der 1. Projektaufruf endet am 15. Februar 2021

 

Sie haben eine gute Idee, dann sprechen Sie uns an!

Das Regionalmanagement der KuLanI berät Antragsteller und Interessenten bei allen Fragen rund um die Antragstellung. Beratungstermine können telefonisch unter (06851) 937-434 oder per Email an mail@kulani.de vereinbart werden.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite www.kulani.de.

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