Blick von der Plattform auf dem Schaumberg

Aktuelle Nachrichten

Am Nahequellpfad wandelt man thematisch "Auf den Spuren der Kelten"

Eröffnung des neu inszenierten Nahequelle-Pfad: Auf den Spuren der Kelten

Der neuinszenierte Nahequellepfad in Selbach "Auf den Spuren der Kelten" ist nun offiziell eröffnet. Foto: Lukas Kowol

Am 01. Juli 2026 wurde auch der zweite von fünf neuinszenierten Premiumwanderwegen im Sankt Wendeler Land feierlich eröffnet. 

Udo Recktenwald (Landrat) konnte in Selbach zahlreiche Gäste zur Eröffnung begrüßen, unter anderem Nohfeldens Bürgermeister Andreas Veit, Michael Koch, Geschäftsführer des Nationalparktores Keltenpark in Otzenhausen, Thomas Gebel, Vorsitzender der KuturLandschaftInitiative Sankt Wendeler Land

Wer auf dem Nahequellepfad den Spuren der Kelten folgt, kann sich beispielsweise an einer Audiosäule über das Leben des keltischen Fürsten Indutiomarus informieren. Es gibt ein Spielwand-Labyrinth sowie ein Klangschalen-Tor. Ein Memory mit keltischen Symbolen lädt zum Spiel ein und auf einer Astgabel wartet eine keltische Kriegstrompete auf Bläser.

"Wir machen unsere Premiumwanderwege noch attraktiver und setzen dabei eine Projektidee um, die im Masterplan Tourismus Sankt Wendeler Land 2025, erarbeitet von Tourismusexperten aus der Region, entwickelt wurde“, erläutert Landrat Udo Recktenwald. Das Konzept wurde von der Kultur-Landschafts-Initiative Sankt Wendeler Land entwickelt und soll Wanderern einen leicht verständlichen Zugang zur regionalen Geschichte bieten.

Im Sankt Wendeler Land erhalten fünf der dreizehn bestehenden Premiumwanderwege eine umfassende Neugestaltung mit historischen Themenschwerpunkten. Die Neugestaltung basiert auf dem Konzept „Europa 5 x 500″, das die 2.500-jährige Geschichte der Region in fünf Epochen zu je 500 Jahren unterteilt. Sie beginnt mit den Kelten, die die Region vor rund 2500 Jahren bevölkerten und bestimmt von nun an den Nahequellepfad bei Selbach, der als Kinderpremiumweg kindgerecht neu inszeniert wurde.

Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Fördermittel der Europäischen Union und des Landes.